E-Check

E-Check wann und wofür?

Gutachter Hauskauf empfiehlt E-Check bei älteren Immobilien. Warum? Eine Auswertung von Brandereignissen zeigt klare Ergebnisse. Minimieren Sie die Brandgefahr und optimieren Sie den Brandschutz. Aktuelle Untersuchungen zeigen folgende Brandursachen:

A. Überhitzte Leitungen wegen Überlastung durch zu geringe Leitungsquerschnitte.
Früher gab es noch nicht so viele technische Geräte, daher wurden die Leitungsquerschnitte entsprechend kleiner ausgeführt.
B. Überhitzung wegen zu vieler Kabel in einem Kabelkanal.
C. Isolationsfehler durch poröse, veraltete Kabelummantelungen.
D. Beschädigungen von Kabeln durch Nagetiere.
E. Unfachmännische Erweiterungen der Installation.
F. Mängel im Sicherungskasten oder Abzweigdosen.

Folgende Faktoren können belastend auf die Elektroinstallation einwirken:
starke Staubentwicklung, Feuchtigkeit, chemische Dämpfe, Säuren und Salze.
Durch Staub und Schmutz auf Lampen oder Elektromotoren kann eine Überhitzung entstehen die zum Kurzschluss und letztendlich zum Brand führt.

Was wird beispielsweise bei einem E-Check eines Einfamilienhauses mit einer Praxis im Haus geprüft? Es werden die Schutzeinrichtungen wie Fehlerstromschutzschalter, Personenschutzautomaten, Schutzeinrichtungen in der Verteilung geprüft. Weiterhin die elektrische Betriebsmittel Herde, Kopierer, Aktenvernichter, Computer, Drucker, Bildschirme, Kaffeemaschinen, TV, Hifi und Video. Die Kontroll- und Sicherheitssysteme werden im Rahmen der E-CHECK Prüfung ebenfalls kontrolliert wie die Konferenztechnik und Präsentationstechnik. Dazu Arbeitsplatzbeleuchtung in der Praxis, eventuelle Schutzeinrichtungen gegen Blitzschlag und Überspannung.

Nach einem Hauskauf sind je nach Instandhaltung Renovierungsmaßnahmen notwendig. In diesem Zug sollte man einen E-Check ausführen lassen und die Elektroinstallation auf den heutigen Stand bringen.
Hier finden Sie in Ihrer Nähe einen passenden Fachbetrieb für die
Prüfung der Elektroinstallation.
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Pfusch am Bau

Ist Pfusch am Bau vermeidbar?

Warum gibt es so viel Pfusch am Bau bei Einfamilienhäusern? Hier gehen die Meinungen sicher weit auseinander. Aus meiner 31 jährigen Berufspraxis als Bausachverständiger kann ich folgende Feststellungen treffen: Vor 30 Jahren gab es mehr Prüfungen auf einer Baustelle und es gab in vielen Gewerken einen Meisterzwang.

Die Ausübung von bestimmten Handwerkstätigkeiten wie das Fliesenlegen war nur möglich wenn einer auf diesem Gebiet in der Firma einen Meisterbrief vorlegen konnte.

Vor 30 Jahren gab es auch noch den klassischen Bauleiter der jeden 2. Tag vor Ort auf der Baustelle zur Kontrolle erschien.

Gravierend hat sich jedoch eines geändert. Vor 30 Jahren gab es während der Bauzeit zahlreiche amtliche Baukontrollen von den Bauämtern. Viele Baumängel wurden damals bereits in der Anfangsphase also in der Bauzeit erkannt und mussten bis zur nächsten Kontrolle behoben werden.

Hier einige Beispiele: Die in der Baugrube verlegte Entwässerung für ein Haus wurde vom Tiefbauamt vor Ort anhand der Werkplanung auf Lage und Gefälle überprüft und oft korrigiert. Der Rohbau wurde vom Bauamt amtlich abgenommen oder auch nicht.
Das fertiggestellte Bauvorhaben wurde vom Bauamt anhand der genehmigten Pläne überprüft. Es gab eine Baugenehmigung deren Unterlagen auf Herz und Nieren überprüft wurden bevor eine Baugenehmigung erteilt wurde.

Heute im Jahr 2016 wird in Neubaugebieten die Errichtung eines Hauses beim Bauamt nur angezeigt. Oft wird ohne detaillierte Pläne gebaut und oft sogar ohne einen Bauleiter.
Und die Qualifikation einiger Handwerker passt mangels Kontrollen oftmals auch nicht.

So schleichen sich dann im Verlauf eines Neubaus Baufehler und Baumängel ein die absolut nicht sein müssen. Es gibt wahrscheinlich kein Land auf der Welt mit so vielen Bauvorschriften, Baugesetzen, Normen, Richtlinien, Herstellervorgaben und internationalen Normen wie in Deutschland.

Bei entsprechender handwerklicher Qualifikation und qualifizierten Kontrollen in der Planungsphase und in der Bauphase können Baufehler und Baumängel auf ein Minimum reduziert werden.

Ein banales deutsches Sprichwort bewahrheitet sich am Bau:

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser!

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Immobilienkaufberatung

Immobilienkaufberatung mit einem Baugutachter.

Welche Vorteile hat eine Immobilienkaufberatung?

Sie möchten ein Haus oder eine Wohnung kaufen und haben eine Immobilie gefunden? Bevor Sie eine Immobilie kaufen, sollten Sie sich über mögliche Risiken informieren. Wir begutachten die bauliche Substanz von Immobilien, um die Entscheidung für oder gegen den Immobilienkauf zu erleichtern. Der Baugutachter hilft mit seiner fachmännischen Prüfung den Immobilienerwerb und die damit verbundenen Risiken einzuschätzen. Eine Immobilienkaufberatung durch den Bausachverständigen minimiert das Risiko unvorhergesehener Kosten, die für den Laien nicht sofort erkennbar sind.

Im Rahmen der Immobilienkaufberatung prüfen wir augenscheinlich die frei zugänglichen und einsehbaren Bauteile der Immobilie. Anhand verschiedener Schadensbilder werden typische Bauschäden und ein eventueller Renovierungsbedarf erkannt, dokumentiert und mögliche Folgen im detaillierten Prüfbericht erläutert. Bestehen Zweifel an der Bausubstanz der Immobilie, wird vom Kauf abgeraten oder weitere Untersuchungen empfohlen. Nach dem Ortstermin erklären wir Ihnen, welche Bauteile kurzfristig und mittelfristig einer Sanierung bedürfen oder aus energetischen Gründen erneuert werden sollten.

Können wir Ihnen nach der Beauftragung per MAIL schon einige Unterlagen für den Ortstermin mailen? Ja. Folgende Unterlagen könnten Sie uns vorab mailen:
Falls bei ImmoScout 24 beworben, die Scout-ID-Nummer. (Unter dem Hausbild rechts zu finden), den Lageplan = amtlicher Katasterplan, das Expose, die Wohnflächenberechnung, die Berechnung umbauter Raum, die Grundrisse und Schnitte, den Grundbuchauszug, den Energieausweis, die Heizkosten-Abrechnungen der letzten 3 Jahre, die Baubeschreibung, eine Kopie vom Deckblatt der Baugenehmigung(en), den Entwässerungsplan, den aktuellen Feuerstättenbscheid vom Schornsteinfeger, das Baujahr vom Haus, bei einem älteren Haus eine Auflistung von Renovierungen
in den letzten 10 Jahren.

Warum lohnt sich eine Immobilienkaufberatung?

Bei einem durchschnittlichen Kaufpreis von 300.000,00 Euro betragen die Kosten für den Gutachter nur 0,20 % an zusätzlichen Kaufnebenkosten! Die Kaufnebenkosten die generell nach dem Erwerb einer Immobilie fällig werden betragen ca. 10 % vom Kaufpreis ohne Makler und bis zu ca. 16 % vom Kaufpreis mit Makler.

Wo sind wir nicht tätig?
Wir sind nicht in den Postleitzahlgebieten 0, 1, 2, 3, 4, 8 und 9 aktiv.Immobilienkaufberatung

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